ca. 265 km - Schwierigkeitsgrad 2
Im kristallklaren Wasser der blauen Adria liegen - der 400 km langen Küste Kroatiens vorgelagert - die zahlreichen, oft lang gezogenen dalmatinischen Inseln. Meist nur dünn besiedelt und fern von jeglichem Trubel sind sie fürwahr ein Eldorado für uns Radler. Romantische Buchten, Hänge mit Olivenbäumen, Weinreben und spektakuläre Ausblicke auf unzugängliche Steilküsten gewährleisten eine erlebnisreiche Tour. Die Flora der Inseln präsentiert sich mit der duftenden Macchia deren Aroma von frischen Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Myrte in der Luft liegt. Uralte, landestypische Schwarzkiefern und Steineichen prägen das Landschaftsbild der Inseln. Die Häuser der wenigen Siedlungen werden meist mit dem heimischen, weißen Kalkstein errichtet, der in den Steinbrüchen abgebaut wird. Sie sorgen für die südländische Atmosphäre ebenso wie zahllosen “Meje”. Das sind niedere Steinmauern, die von den fleißigen Inselbewohnern für den terrassenartigen Anbau der Olivenhaine errichtet wurden. Die Wirtschaft der dalmatinischen Inseln wird vom Tourismus, Fischerei, Landwirtschaft und dem Gesteinsabbau angekurbelt. Einige Male wird uns etwas Kondition abverlangt, die dann mit atemberaubenden Panoramen u
1.Tag: Anreise nach Ptuj
Am Morgen begiinnt Ihre Reise über Passau, Linz und Graz, durch die Steiermark zur slowenischen Grenze. Durch die hügelige Weinregion an der Drau, geht es vorbei an Maribor nach Ptuj zur Zwischenübernachtung.
2. Tag: Ptuj – Zadar ca. 25 km
Von Ptuj führt die Route weiter nach Kroatien. Sie passieren Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens und den Nationalpark Plitvitcer Seen. Bevor Sie Zadar erreichen, fahren Sie zur Insel Vir. Bei einer kurzen Radtour können Sie sich auf die bevorstehenden Radtage einstimmen. Danach geht es weiter nach Zadar zum Hotel.
3. Tag: Split / Brac ca. 35 - 55 km
Die Insel Brac ist mit ca. 40 km Länge und 12 km Breite die drittgrößte Insel der Adria. Umgeben von wunderschöner Natur radeln Sie auf hügelig verlaufenden Wegen über das Eiland. Bewacht wird sie vom Berg Vidova Gora, mit ca. 780 m - der höchste aller kroatischen Inseln. Bekannt ist die Insel vor allem wegen des „Goldenen Horns“ (Zlatni Rat) nahe der Stadt Bol. In Form einer Zunge ragt der weltweit einzigartige Strand gut 500 m in das türkisblaue Wasser. Messungen zufolge wird der Strand jährlich ein paar Zentimeter länger und ändert unter dem Einfluss der Strömungen und Wellen ständig seine Form.
4. Tag: Hvar ca. 35-45 km
Die fast 70 km lang gestreckte Insel Hvar wird von der einheimischen Bevölkerung „König der dalmatinischen Inseln“ genannt. Sie wird unter die zehn schönsten Weltinseln gereiht und verzeichnet außerdem die beständigsten Sonnenscheinstunden pro Jahr in der Adria. Die schönen Strände und das saubere Wasser sind im Sommer Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher. Bekannt ist Hvar nicht zuletzt für ihren Wein- und Olivenanbau und den vorkommenden Lavendel. Vor allem das flache Gebiet zwischen dem romantischen Hafenstädtchen Stari Grad und Vrboska wird landschaftlich genutzt. Herrliche Landschaftseindrücke und Blicke auf die Küsten versprechen einen wunderschönen Radtag.
5. Tag: Peljesac / Raum Trstenik – Loviste ca. 45 km bzw 65 km
Die Halbinsel Peljesac besteht aus einem 66 km langen Bergrücken der Teil des Dinarischen Gebirges ist. Zu seinen Füßen finden sich gut befahrbare Radwege, die uns durch Buchten und vorbei an hübschen Ortschaften über die Halbinsel führen. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen Sie Trstenik, das idyllisch von Steilhängen umringt in einer traumhaft schönen Bucht an der Südküste Peljesacs eingebettet liegt. An den Hanglagen werden Olivenhaine und Weinreben gezogen, die von schweren Waldbränden in den heißen Sommern der letzten Jahre heimgesucht wurden. Nach einigen Kilometern an der Küste, wo Sie sich an spektakulären Meeresblicken kaum satt sehen werden, erreichen die Hafenstadt Orebic. Sie besitzt – für Kroatien sehr selten – einen Sandstrand. Direkt gegenüber von Orebic haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Insel Korcula und deren gleichnamigen Hafenstadt. Einen Anstieg haben Sie noch zu überwinden und werden dafür mit einem traumhaften Ausblick belohnt bevor Sie Loviste an der Nordspitze der Halbinsel erreichen.
6. Tag: Korcula – „Juwel unter den dalmatinischen Inseln“ ca. 55 km
Auf der wunderschönen Insel Korcula scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Sie ist reich an kulturhistorischem Erbe und bietet ihren Besuchern eine wunderschöne Landschaft, die man natürlich am besten mit dem Fahrrad erkundet. Das hübsche gleichnamige Städtchen Korcula besticht unter anderem mit der Allerheiligenkirche. Die gesamte Insel ist so gegliedert, dass sie unzählige Buchten hervorbringt. Im Süden jedoch ist sie mit Steilhängen, die bis über 30 m zum Meeresspiegel abfallen, versehen. Von Pupnat über Cara erreichen Sie auf dem Radweg wunderschöne Küstenabschnitte und bezaubernde Meeresbusen. Ihr heutiges Ziel ist das Hafenstädtchen Vela Luka mit maritimen Flair. Der Kanal von Peljesac trennt Korcula vom Festland und ist an seiner schmalsten
Stelle nur 1,2 km breit.
7. Tag: Krka Nationalpark / Weiterfahrt nach Zadar
Unweit der Stadt Sibenik öffnet sich ein unberührter Nationalpark, der vom Fluss Krka durchflossen ist. An ihrer Mündung nahe des Dinara Gebirges fließt die Krka eine kurze Strecke lang unterirdisch und gilt wegen ihres Höhenunterschiedes im Flussverlauf als Naturphänomen. Bekannt ist die Krka für ihre sieben tosenden Wasserfälle, die in einem einzigartigen Naturschauspiel in die Tiefe stürzen. Das gesamte Gebiet ist von außergewähnlichen natürlichem Wert mit einem einzigartigen unbezahlbaren Ökosystem, das nicht nur Touristen sondern auch Naturwissenschaftler und Biologen in seinen Bann zieht. Durch den Park führt ein gut angelegter Pfad, von dem aus wir
die atemberaubenden Blicke auf die Wasserfälle genießen können.
8. Tag: Zadar - Ptuj
Heute beginnt die Heimreise. Bei einer kurzen Radtour können Sie sich ausradeln ca. 20 km und ein letztes Mal die Kroatische Landschaft auf dem Rad genießen. Anschließend Weiterfahrt zur Zwischenübernachtung nach Ptuj.
9. Tag: Heimreise
Auf bekannter Strecke geht es mit vielen schönen Eindrücken zurück